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Paracetamol und Cyclogenasehemmung: Gibt es einen Grund zur Besorgnis?
Kategorie: Arthrose, Medikamente Vor dem Hintergrund, dass Paracetamol nicht nur zentral wirkt, machen die Autoren in dieser Übersichtsarbeit auf mögliche Risiken einer überdosierten oder zu lange geführten Behandelung mit Paracetamol aufmerksam. ![]() r-o Grafik: Paracetamol ist ein seit Jahrzehnten bewährtes Schmerzmittel. Es hilft aber auch bei Fieber und Entzündungen. Paracetamol wird bei Arthrose als First-Line-Therapie gegen die Schmerzen empfohlen und ist eines der am häufigsten verwendeten verschreibungsfreien Analgetika weltweit. In dieser Übersichtsarbeit werden die Daten zu der hemmenden Aktivität von Paracetamol auf die peripheren Cyclooxygenase-Enzyme in Zusammenhang mit der publizierten antientzündlichen Wirkung und den bis dato unterschätzten - durch die Cyclooxygenase-Hemmung bedingten - Nebenwirkungen gesehen. Auf der Basis epidemiologischer Daten, die ein erhöhtes gastrointestinales Risiko für Paracetamol in hohen Dosen oder in Kombination mit klassischen Cyclooxygenasehemmern zeigen, sollten auch die Auswirkungen einer Langzeittherapie mit Paracetamol auf den Gastrointestinaltrakt in randomisierten Studien untersucht werden. Abschließend geben die Autoren zu bedenken, dass die schnelle Ausscheidung von Paracetamol und folglich kurze COX-2 Hemmung zu häufig wiederholter Einnahme führt. Die daraus resultierende mögliche Überdosierung muss vermieden werden, da eine Hepatoxizität droht. Literatur und Links
mehr zu diesem Thema bei rheuma-online: Freitag, 29.08.2008 Kommentar schreibenSie müssen angemeldet sein, um Kommentare verfassen zu können. |
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