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Nur wenig Osteoporoseschutz durch Calcium und Vitamin D
Kategorie: Osteoporose, Ernährung Die Wirksamkeit der Einnahme von Calcium und Vitamin D zur Verringerung des Frakturrisikos bei ansonsten gesunden Frauen nach der Menopause bleibt weiter fragwürdig. Zu diesem Ergebnis kamen Ärzte, die die Studie „ Während der folgenden 7 Jahre wurde die Häufigkeit von Knochenbrüchen aufgezeichnet und regelmäßig Offensichtlich kommt von dem zugeführten Mineral nicht so viel im Knochen an, wie es wünschenswert wäre, da durch Ausscheidung über die Nieren ein großer Anteil des resorbierten Calciums wieder verloren geht. Für Kritiker dieser Studie waren die zugeführten Mengen an Calcium und Vitamin D demnach auch zu gering. Vergleichbare Untersuchungen arbeiteten aus diesem Grund mit höheren Dosierungen. Für die abschließende Bewertung dieser Ergebnisse ist es wichtig zu wissen, dass es eben gesunde Frauen waren, mit denen die Beobachtung durchgeführt wurde und ein beachtlicher Anteil der Teilnehmerinnen (41%) sich auch nicht an die vorgegebene Dosierung der Tabletten hielt. Bei den Frauen, die zumindest 80% der zugeteilten Calcium/Vitamin D-Menge eingenommen hatten, war die Frakturhäufigkeit deutlich geringer, als in der Gesamtgruppe. Dies galt übrigens auch für Frauen über 60 Jahre, bei denen die Zusatzversorgung offensichtlich mehr Wirkung bringt, als bei jüngeren Frauen. Wie die vorgegebene Dosierung bei Frauen mit nachgewiesen geringer Knochendichte gewirkt hätte, bleibt offen. LiteraturJackson RD, LaCroix AZ, Gass M, et al. Calcium plus vitamin D supplementation and the risk of fractures. N Engl J Med 2006; 354:669-683. Weiterführende Informationen:Kommentar schreibenSie müssen angemeldet sein, um Kommentare verfassen zu können. |
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