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Neue Therapieansätze gegen Rheuma: DRFZ verleiht Avrion-Mitchison-Preis
Kategorie: Personalia Der Avrion-Mitchison-Preis des Deutschen Rheumaforschungszentrums Berlin (DRFZ) geht in diesem Jahr an Dr. rer. nat. Kai Kessenbrock, San Francisco, und Diplom-Biologin Inka Albrecht, Berlin. In ihren Studien belegen die beiden Nachwuchswissenschaftler neue Erkenntnisse über entzündlich-rheumatische Vorgänge. Ihre Ergebnisse zeigen zukunftsweisende Ansätze für die Behandlung von Rheuma auf. Das DRFZ verlieh den mit 2 500 Euro dotierten Preis am 1. Dezember 2009 in Berlin im Rahmen der Albrecht-Hasinger-Lecture. Die Rheumatologin Professor Cornelia M. Weyand, M.D., von der Stanford University referierte zum Thema "The Immune System in Rheumatoid Arthritis - In Need for Rejuvenation". Die Krankheit beruft sich auf ein 'immunologisches Gedächtnis' - sie kehrt in Schüben wieder. Teil der Erinnerung sind die T-Helfer-Zellen (Th-Zellen). Einige von ihnen greifen immer wieder das gesunde Gewebe an. " Entscheidend ist es, diese Zellen ausfindig zu machen", sagt Professor Dr. rer. nat. Andreas Radbruch, Direktor des DRFZ. Das DRFZ vergibt den Avrion-Mitchison-Preis für Rheumaforschung seit dem Jahr 2000 zu Ehren seines Gründungsdirektors. Der Preis zeichnet jährlich die beste experimentelle, klinische oder epidemiologische Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Rheumatologie aus. Die Jury benennt den Preisträger aufgrund mindestens zweier unabhängiger Gutachten international anerkannter Wissenschaftler. Die Albrecht-Hasinger-Lecture lesen herausragende Rheumaforscher seit 1994 zum Gedenken an Albrecht Hasinger, einer der Gründungsväter des DRFZ. Sowohl das Preisgeld als auch die Veranstaltung der Lesung ermöglicht die Schering Stiftung. Quelle: Pressemitteilung DRFZ Pressestelle Kommentar schreibenSie müssen angemeldet sein, um Kommentare verfassen zu können. |
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