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MTX-Therapie des Vaters vor und zum Zeitpunkt der Konzeption und Einfluss auf die Schwangerschaft
Kategorie: Erkrankungen/Krankheitsbilder, Methotrexat, Schwangerschaft und Stillzeit Basierend auf diesen Ergebnissen und auf Fallberichten aus der Literatur schließen die Autoren des "Centre de Référence sur les Agents Tératogènes (CRAT)" in Paris, dass die väterliche Methotrexat-Therapie bis zum Zeitpunkt der Zeugung kein wesentliches Risiko für kongenitale Missbildungen darzustellen scheint. Bei Frauen ist die Therapie mit Methotrexat (MTX) während der Schwangerschaft streng kontraindiziert, weil sie zu schweren Fehlbildungen des Fötus führen kann. Inwieweit die MTX-Therapie des Vaters zum Zeitpunkt der Konzeption eine Gefahr für das Kind darstellt, hat das Dazu wurden die Daten von 42 Schwangerschaften ausgewertet, bei denen 40 Männer während der Konzeption und drei Monate vorher unter MTX-Therapie standen. Von diesen männlichen Patienten wurden 23 wegen einer entzündlichen, acht aufgrund maligner Erkrankung und neun Patienten wegen einer Psoriasis mit MTX behandelt. Die wöchentliche Dosis lag zwischen 7,5 und 30 mg pro Woche. Sechsunddreißig Schwangerschaften resultierten in 36 Lebendgeburten und drei spontanen Aborten. Drei Frauen nahmen einen freiwilligen Schwangerschaftsabbruch vor. Keines der Kinder wies bei der Geburt angeborene Fehlbildungen auf. Fazit:
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