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Kleine Hobbybauern packen kräftig mit an: Rheuma-Kinder zu Gast auf dem Hutzelberghof
Kategorie: juvenile rheumatoide Arthritis Kinder-Rheumastiftung und Gesundheitsunternehmen Abbott ermöglichen Kindern mit chronisch-entzündlichem Rheuma Aktivferien. 22 Kinder mit chronisch-entzündlichem Rheuma können in ihren Ferien erleben, was es bedeutet „Bauer“ zu sein. Anpacken statt zuschauen – so lautet das Motto auf dem nordhessischen Hutzelberghof. ![]() Mit Spaß dabei: 22 Kinder mit chronisch-entzündlichem Rheuma machen Aktivurlaub auf dem Hutzelberghof ![]() ![]() ![]() Neben Kühe melken, Brot backen und Gemüse pflanzen steht für die Kinder mit Rheuma vor allem der gegenseitige Erfahrungsaustausch im Vordergrund. „In Deutschland gibt es etwa 14.000 Kinder mit chronisch-entzündlichem Rheuma. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Teilnehmer der Hutzelberghof-Ferien dort erstmals engeren Kontakt zu anderen Kindern mit Rheuma bekommen“, sagt Alexander Würfel, Geschäftsführer Abbott Deutschland. „Der Erfahrungsaustausch kann jedoch das Selbstbewusstsein der Kinder fördern und ihnen helfen, im Alltag besser mit der Erkrankung zurechtzukommen.“ Denn während Kinder mit Rheuma in Schule und Freizeit durch Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen häufig an ihre Krankheit erinnert werden, können sie diese auf dem Hutzelberghof eher vergessen – schließlich sind alle in derselben Situation. Doch nicht nur um das Wohl der Tiere wird sich gekümmert, sondern auch um das eigene: Die Kinder lernen auf dem Hutzelberghof beispielsweise, wie sich aus frisch geerntetem Gemüse leckeres Essen zubereiten lässt. Die Nachmittage bieten ausreichend Zeit zum Spielen, Erzählen und Ausruhen, so dass sie voller Erfahrungen und trotzdem erholt vom Hutzel-berghof zurückkehren können. Seit sechs Jahren werden die Ferien für Kinder mit entzündlichem Rheuma zwischen 8 und 13 Jahren von der Kinder-Rheumastiftung und Abbott Deutschland ermöglicht. Über Juvenile Idiopathische Arthritis Die juvenile idiopathische Arthritis beginnt vom Kleinkindalter bis zum 16. Lebensjahr und verläuft oft chronisch. Bundesweit leiden etwa 14.000 Kinder an chronisch-entzündlichen rheumatischen Erkrankungen. Jedes Jahr kommen etwa 1.500 Neuerkrankungen hinzu. Oftmals beginnen rheumatische Erkrankungen bei Kindern mit einer Schwellung und Schmerzen am Knie oder anderen Gelenken und/oder Fieber. Weiterhin können eine anhaltende Morgensteifigkeit und Überwärmung der Gelenke, die Einnahme von Schonhaltungen sowie eine Augenentzündung Hinweise auf eine JIA liefern. Wichtig ist, die Krankheit früh zu erkennen und effektiv zu behandeln, um Gelenkschäden vorzubeugen und weiterhin ein möglichst unbeeinträchtigtes Leben führen zu können. Die medizinisch-therapeutische Behandlung ist in kinderrheumatologischen Behandlungszentren untrennbar verbunden mit psychosozialer Betreuung der Familien und Eingliederungshilfe in Schule und Beruf, um eine Chancengleichheit zu gewährleisten. Die oft gute Prognose bei konsequenter frühzeitiger Behandlung ermöglicht eine weitgehende Teilnahme am Alltag. Über die Kinder-Rheumastiftung
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