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Kardiovaskuläre Probleme unter traditionellen NSAR bei Hochrisikopatienten im Vergleich zu Lumiracoxib
Kategorie: Arthrose, Medikamente In verschiedenen Studien wurde gezeigt, dass sowohl die selektiven Cyclooxigenase-2-Hemmer (Coxibe) als auch die nicht-selektiven nichtsteroidalen Antirheumatika (tNSAR) das Risiko für kardiovaskuläre (CV) Probleme erhöhen können. Wie sich die Therapie mit einem Coxib und tNSAR bei Patienten auswirkt, die bereits an einer Herz-Kreislauferkrankung leiden, haben Wissenschaftler aus den USA untersucht. Methodik: Die TARGET (Therapeutic Arthritis Research and Gastrointestinal Event Trial) Studie umfasst Daten von 18.325 Arthrose-Patienten, die entweder mit Lumiracoxib oder Ibuprofen oder Naproxen (in zwei Parallelstudien) behandelt wurden. Um das CV-Risiko bei Hochrisiko-Patienten zu erfassen, wurden die Patienten in einer post-hoc-Analyse hinsichtlich ihres kardiovaskulären Risikos und der Einnahme von niedrig dosiertem Aspirin stratifiziert. Tod aufgrund eines kardiovaskulären Problems, nicht-tödlicher Herzinfarkt und Schlaganfall waren primärer Endpunkt nach einem Jahr. Als sekundärer Endpunkt wurde das erstmalige Auftreten einer kongestiven Herzinsuffinzienz herangezogen. Literatur und LinksCardiovascular outcomes in high-risk patients with osteoarthritis treated with Ibuprofen, Naproxen, or Lumiracoxib Anmerkung:Lumiracoxib wurde im November 2007 vom Markt genommen. Zu den Hintergründen und zur Problematik dieser Entscheidung unser Beitrag und der Kommentar von Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer vom 20.11.2007 Kommentar schreibenSie müssen angemeldet sein, um Kommentare verfassen zu können. |
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