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Ernährung: Doch ein Risikofaktor für rheumatoide Arthritis?
Kategorie: Ernährung Fetter Fisch ist gut, magerer Fisch schädlich. Kaffee und Obst spielen keine Rolle. Neue Erkenntnisse aus einer großen dänischen Kohortenstudie. ![]() Ob Hummer gut oder schlecht für die rheumatoide Arthritis ist, wurde bislang wissenschaftlich noch nicht systematisch erforscht. Sicher ist: Für Gichtpatienten ist dieses Mittagsgericht in einem Seafood-Restaurant der schnellste Schritt zum nächsten Gichtanfall. r-o-Foto: H.E. Langer Die Ergebnisse dieser großen dänischen Studie gehen auf eine Kohorte von 57.053 Personen zurück, die in einer prospektiven Untersuchung über durchschnittlich 5.3 Jahre nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt wurden. Über eine Verlinkung der Daten mit dem dänischen nationalen Patientenregister wurden aus dieser Kohorte 69 Personen mit einer beginnenden rheumatoiden Arthritis identifiziert und die Bedeutung von Ernährung und Lebensgewohnheiten („Lifestyle-Faktoren“) untersucht. Mit Hilfe multivariater statistischer Modelle konnten folgende Erkenntnisse gewonnen werden:
Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, daß die Aussagen der Studie insofern begrenzt sind, als die Zahl der Patienten mit einer beginnenden rheumatoiden Arthritis in dieser insgesamt sehr großen Kohorte doch relativ gering war und damit die statistische Basis schmal ist. Dennoch liefert die Studie Hinweise darauf, daß diätetische Faktoren ein zusätzliches Risiko für eine rheumatoide Arthritis darstellen können. Dabei ist ein Zeitraum von durchschnittlich 5 Jahren wahrscheinlich aber zu kurz; vermutlich dürften sich die Effekte über längere Zeiträume auswirken und entwickeln. Literatur
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