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Empfehlungen für das Tuberkulose-Screening vor Gabe von TNF-α-Inhibitoren bei rheumatischen Erkrankungen
Kategorie: Erkrankungen/Krankheitsbilder, Diagnostik Unter Mithilfe der Kommission Pharmakotherapie der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie hat das Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose seine Empfehlungen zum Tuberkulose-Screening vor Gabe von TNF-aplha-Inhibitoren aktualisiert. Zu den empfohlenen Maßnahmen zählt jetzt eine neue Untersuchungsmethode, der IGRA-Test auf Interferon-Gamma. Der Tuberkulin-Hauttest wird nur noch in Ausnahmefällen empfohlen. ![]() Tuberkulin-Test nach Mendel-Mantoux. Bildnachweis: wikipedia, Greg Knobloch, Centers for Disease Control and Prevention, part of the United States Department of Health and Human Services(http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Mantoux_tuberculin_skin_test.jpg) Im April 2008 berichtete rheuma-online ausführlich über den Tuberkulin-Hauttest. (THT, Was ist eigentlich ein Tuberkulin-Test ). Der Test auf eine latente Tuberkuloseinfektion ist jedoch mit Mängeln behaftet:
Dieser Test zeichnet sich dadurch aus, dass er in allen Fällen der o.g. falschen Resultate des Tuberkulin-Tests nach derzeitiger Datenlage zuverlässigere Ergebnisse liefert. Daher wird der THT nur noch in Ausnahmefällen empfohlen. Das Screening auf das Vorliegen einer latenten Infektion mit M. tuberculosis vor der Therapie mit Inhibitoren des TNF-alpha sollte eine sorgfältige Anamnese und neben der Durchführung des hoch spezifischen IGRA-Tests eine Röntgenaufnahme des Thorax umfassen. In Zukunft soll der IGRA-Test durch eine eigene EBM-Ziffer abgerechnet werden können. Zurzeit ist nur die Abrechnung über Analogziffern möglich. Lesen Sie die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie:
Einen ausführlichen Hintergrundartikel inkl. einer Aufstellung der Eigenschaften von THT-Test vs. IGRA-Test finden Sie in der Zeitschrift für Rheumatologie:
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