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Direkte Kosten bei RA: Ein Model basierend auf der Krankheitsaktivität
Kategorie: Rheumatoide Arthritis, Sonstiges Anhand der Ergebnisse dieser Cost-of-Illness-Studie in Frankreich ist eine Remission der RA bzw. eine niedrige Krankheitsaktivität mit bedeutend weniger medizinischen Kosten verbunden als ein Krankheitsstatus mit mäßig hoher bis hoher Aktivität. Ziel dieser Cost-of-Illness-Studie war, ein Konzept für die Inanspruchnahme direkter medizinischer Ressourcen (mit Ausnahme der Kosten für Medikamente) durch Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) zu entwickeln, in dem die Krankheitsaktivität berücksichtigt wurde. Die Studie wurde in Frankreich durchgeführt. Hierzu wurden drei Kategorien für die Krankheitsaktivität bei RA entsprechend den drei Bereichen beim DAS28 gebildet: Remission (DAS28 < 2,6), niedrige Krankheitsaktivität (LDAS ≤ 3,2) und mäßig hohe bis hohe Krankheitsaktivität (MHDAS; DAS28 > 3,2). Außerdem wurden acht verschiedene medizinisch relevante Bereiche definiert: Arztbesuch, Laboruntersuchungen, Krankenhausaufenthalt, bildgebende Verfahren, Physiotherapie, Krankenpflege, Hilfsmittel und Transport. Waren Patienten in Remission, wurden die Kosten im Mittel auf €771 (SD 199) für die ersten sechs Monate und dann auf €511 (SD 162) für jede weitere Sechsmonatsperiode geschätzt. Bei Patienten, deren Krankheitsaktivität der Kategorie LDAS zugeordnet wurde, betrugen die Kosten im Mittel €905 (SD 263) für die ersten sechs Monate und dann €696 (SD 240) für jede weitere Sechsmonatsperiode. Für Patienten mit mäßig hoher bis hoher Krankheitsaktivität wurden die Kosten durchgängig mit €1215 im halben Jahr angenommen (SD 405). Fazit
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