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Bekannt – aber bisher nicht evidenzbasiert: Die RA bessert sich während der Schwangerschaft
Kategorie: Rheumatoide Arthritis, Schwangerschaft und Stillzeit Es ist bekannt, dass sich die Krankheitsaktivität der rheumatoiden Arthritis (RA) während der Schwangerschaft bessern kann. Prospektive Studien hierzu gab es jedoch bisher nicht. Diese Wissenslücke ist jetzt durch eine Studie an der Erasmus MC University Medical Center in Rotterdam gefüllt worden, die auf dem Jahreskongress der „European League Against Rheumatism (EULAR)“ 2007 in Barcelona vorgestellt wurde. Dr. Y. de Man, der diese Untersuchung durchführte, betonte insbesondere die „komplexe Interaktion zwischen den weiblichen Hormonen während der Schwangerschaft und der Epidemiologie der RA, die möglicherweise zu neuen Ansätzen in der Prävention und Therapie führen könne“. Auch sechs Wochen nach der Entbindung lag der DAS28 noch bei durchschnittlich 3,4. Erst 12 Wochen post partum war wieder ein Anstieg der Krankheitsaktivität (im Mittel 3,7) zu verzeichnen, die sich aber nach 26 Wochen nicht weiter verschlechtert hatte (DAS28 3,6). Fünf Prozent der Patientinnen erlitten nach der Geburt ein schweres, 36% ein moderates Rezidiv der RA. 64 % der Patienten blieben nach der Geburt stabil oder erfuhren eine leichte Besserung ihrer Krankheitsaktivität. Quelle: Europäischer Rheumatologenkongress 13. bis 16. Juni 2007 in Barcelona [ Y.A. de Man 1, R.J.E.M. Dolhain 1, F.E. van de Geijn 1, T. Stijnen 2, J.M.W. Hazes 1 1Rheumatology, 2Biostatistics, Erasmus MC University Medical Center Rotterdam, Rotterdam, Netherlands Kommentar schreibenSie müssen angemeldet sein, um Kommentare verfassen zu können. |
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