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Auswirkungen des Vibrationstrainings auf das Fraktur- und Sturzrisiko sowie bei Arthrose
Kategorie: Arthrose, Osteoporose In den beiden aktuellen Studien erwies sich das Vibrationstraining dem herkömmlichen Krafttraining als ebenbürtig. Bei postmenopausalen Frauen führt nur das Vibrationstraining auch zu einer zusätzlichen Reduktion der Sturzhäufigkeit. Das Vibrationstraining war für die Patienten mit einer Arthrose des Knies im Hinblick auf einen nur weniger als halb so hohen Zeitaufwand auch effektiver. Das Vibrationstraining stellt eine neue Trainingsmethode dar, bei der der Trainierenden auf einer vibrierenden Platte steht bzw. gezielte Übungen durchführt. Die Vibration bewirkt Dehnreflexe und Kontraktionen der Muskeln– die Muskeln ziehen sich innerhalb kurzer Zeit blitzschnell zusammen und lockern sich wieder. Der Effekt: Die Durchblutung und der Lymphfluss werden verstärkt, die Leistungsfähigkeit der Muskulatur wird gesteigert und dem Abbau der Knochenmasse wird entgegengewirkt. Das kostet nebenbei auch Energie – sprich Kalorien. In der Erlanger Universität wurde der Effekt eines einjährigen Ganzkörpervibrationstrainings auf die Knochendichte und die Sturzhäufigkeit von Frauen nach der Menopause untersucht. Beide Trainingsgruppen zeigten nach einem Jahr eine Steigerung der Knochendichte an der Lendenwirbelsäule, während in der Kontrollgruppe keine Veränderungen beobachtet wurden. Der positive Einfluss des Vibrationstrainings auf die Knochendichte war in beiden Trainingsgruppen vergleichbar. Es wurde jedoch nur bei den Teilnehmerinnen der Gruppe 2, die zusätzlich das Vibrationstraining durchgeführt hatten, auch eine signifikant niedrigere Sturzhäufigkeit protokolliert. Nach zwei Monaten erwies sich das Vibrationstraining im Hinblick auf Kraftentwicklung und Schmerzreduktion gleichwertig zum herkömmlichen Krafttraining. In der Kontrollgruppe gab es keine Veränderungen. Literatur und LinksEffekte eines Ganzkörpervibrationstrainings auf Parameter des Frakturrisikos Auswirkung eines Vibrations- und Krafttrainings auf die Beinmuskulatur bei Gonarthrosepatienten Kommentar schreibenSie müssen angemeldet sein, um Kommentare verfassen zu können. |
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