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Therapie mit Rituximab und Operationen
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Derzeit gibt es für Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis noch keine größeren Erfahrungen mit dem Verlauf und der Komplikationsrate von operativen Eingriffen unter einer laufenden Therapie mit MabThera. Deshalb können für die Vorgehensweise bei geplanten operativen Eingriffen nur allgemeine Empfehlungen gegeben werden. Problematisch ist eine Therapie mit Rituximab im Hinblick auf einen operativen Eingriff aus folgenden Gründen: Zum einen besteht ein theoretisch möglicher Einfluß der B-Zell-depletierenden, d.h. die B-Zellen ausschaltenden Therapie auf die Wundheilung. Dieses erhöhte Infektionsrisiko kann sich einerseits unmittelbar auf das Operationsgebiet beziehen, d.h. Infektionen im Bereich der Operationswunde / im Bereich der Naht, zum anderen aber auch auf nicht unmittelbar betroffene Organe wie die Lunge oder die Harnwege, die aber mittelbar im Zusammenhang mit der Operation auch eine Rolle spielen (die Lunge insbesondere dann, wenn eine Intubationsnarkose durchgeführt wird, d.h. eine Narkose mit Beatmung, speziell auch, wenn es sich um längere operative Eingriffe mit entsprechend längeren Narkosezeiten und u.U. sogar Nachbeatmungen und postoperativen Überwachungen auf der Intensivstation handelt). Autor: Priv. Doz. Dr. med. H.E. Langer |
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