Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von Sabse
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    Panik Attacken!

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    Hallo

    bin 25 Jahre alt, seit 1999 leide ich an einer Rheumatoide Athritis, und ich hab vor 2 Jahren das Medikament roactrema bekommen, und hab dadurch üble Panik Attacken gekriegt, hab dann nach 6 Wochen die Therapie abgebrochen,...
    Nun hab ich das Problem das die Attacken irgendwie geblieben sind, und wenn ich selbst in meiner Wohnung ganz alleine bin, dann Herzrasen bekomme, gefühl keine Luft zu kriegen, Zittern und einfach nur "Angst"... von was weiss ich nicht

    nun würde ich gerne wissen ob es hier ähnliche fälle gibt? oder was ich dagegen tun könnte...
    es nervt mich einfach nur noch und schränkt mich total in meinem Alltag ein.

    Im Juli wird meine zweite Hüfte operiert und ich möchte danach dann auch wieder in die Ausbildung gehen aber ich habe Angst dass es immer schlimmer wird

    für Antworten oder Tipps wäre ich sehr sehr dankbar
    wünsche euch allen einen schönen Wochenstart.

    vlg Sabrina
    Definitiv nicht einfach gestrickt,
    aber vielleicht so simpel,
    dass es kompliziert scheint.


  2. #2
    Sharpie Avatar von Aquarell
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    Hallo Sabrina,

    Panikattacken hab ich leider auch bzw. eine Angsterkrankung. Ob die durch irgendein Medikament aufgetreten sind kann ich jetzt so nicht sagen. Es war teilweise so schlimm, daß ich gedacht habe ich müßte sterben
    Das einzige was mir wirklich geholfen hat ist eine Psychotherapie. seitdem haben die Attacken fast aufgehört, wenn doch mal eine sich anmeldet, dauert sie nicht mehr so lange und ist bei weitem nicht mehr so heftig.
    Liebe Grüße
    Jutta


    Krankenvita

  3. #3
    Sharpie Avatar von Aquarell
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    huch ... hab wohl den Antworten Button gedrückt.

    Mir hilft es, wenn ich bei einer nahenden Attacke sie quasi "empfange" ... also annehme. Ich sag mir dann: ich weiß ja was nun kopmmt und wie es ist. Es kann mir nichts passieren.

    Bei mir hatte es sich derart hochgeschaukelt, daß ich wirklich Angst vor der Angst hatte, was mich irgendwie gelähmt hat und ich gar nichts mehr gegen diese Attacken machen konnte.

    Was auch hilft ist, seine Aufmerksamkeit auf etwas zu lenken, sodaß die Attacke in den Hintergrund rückt.
    Ohne fremde Hilfe und Anleitung hätte ich das alleine nicht auf die Reihe bekommen.
    Liebe Grüße
    Jutta


    Krankenvita

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  5. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von Andi1966
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    Hallo Sabrina

    Ich lebe damit schon fast 8 Jahre und habe gelernt sie die meiste Zeit zurück zu halten.Das dauert natürlich eine gewisse Zeit...........

    Hier ein Buchtip von mir der mich relaiv weit gebracht hat. http://www.amazon.de/Angstbuch-Woher.../dp/3498006398

    Zudem würde ich versuchen eine Verhaltenstherapie zu bekommen.

    Ansonsten auch gerne hier per PN wenn ich Dir irgendwie weiter helfen kann.

    LG Andi

  6. #5
    Registrierter Benutzer
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    Hallo Sabse!
    und ich hab vor 2 Jahren das Medikament roactrema bekommen, und hab dadurch üble Panik Attacken gekriegt, hab dann nach 6 Wochen die Therapie abgebrochen,...
    Ich glaube nicht, daß das Medikament die Panikattacken ausgelöst haben, da hat vermutlich die Psyche/die Angst vor dem Medikament und vermutlich die Angst vor der Krankheit an sich, die Panikattacke ausgelöst.

    Zumindest steht unter Nebenwirkungen bei dem Medikament auch nichts über psy. Erkrankungen/Panikattacken.
    Ich würde dir auch den Rat geben, eine Verhaltenstherapie zu machen, es gibt damit sehr gute Erfolge bei Panikattacken.
    Außerdem kannst Du dir von einem Psychiater ein Notfallmedikament verschreiben lassen, das Du dann einnimmst, wenn Du eine Panikattacke hast.

  7. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Bundesliga
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    Hallo Sabse!!

    Ja bei diesen Thema kann ich wirklich mitreden. Ich leide seit 30 Jahren an einer Angststörungen und Panikattaken.
    Bin medikamentös sehr gut eingestellt, aber habe mich auch bis zu einen gewissen Grad damit abgefunden. Ich bin schon sehr eingeschränkt.
    Ich würde dir dringend raten zu einen Psychiater zu gehen, es gibt bestimmt einen Grund für deine Angst, man sieht das nur selber oft nicht, und dann ist eine Meinung von außen sehr gut.
    Ich wünsche dir herzlichst, alles gute
    herzlichst moni

  8. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Sabse
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    Hallo,
    ich danke euch vielmals für eure zahlreicheh Antworten, und danke @Andi1966 für den Buchtipp.
    werde es mir morgen gleich mal besorgen und werde mit meiner Ärztin mal besprechen wegen einer Therapie.

    Aber irgendwie bin ich total traurig... ich will sowas nicht, ich will einfach nur normal leben

    Schade auch, ich hab mit meinem Ehemann darüber gesprochen und wenn es um dieses Thema geht blockt
    er total ab, er meint ich spinne...

    Definitiv nicht einfach gestrickt,
    aber vielleicht so simpel,
    dass es kompliziert scheint.


  9. #8
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    Hallo Sabse!
    Schade auch, ich hab mit meinem Ehemann darüber gesprochen und wenn es um dieses Thema geht blockt er total ab, er meint ich spinne..
    Das ist allerdings sehr bedauerlich, für mich stellt sich da die Frage, wer mehr s.....
    Für dich ist das sicher nicht so einfach, steht dein Mann auch deiner rheum Erkrankung so gegenüber?

    Wenn es für dich okay ist, dann schreib hier im Forum drüber, wie Du siehst, gibt es auch andere Betroffene und Du bist nicht alleine damit, wichtig ist, daß Du etwas dagegen unternimmst!!
    Wenn Du allerdings von der Reaktion deines Mannes zu sehr enttäuscht bist, dann solltest Du, wenn es dir vielleicht wieder besser geht, doch nochmals das Gespräch suchen und ihm sagen, daß seine Reaktion ihn sehr enttäuscht hat.
    Leider nagt so ein Verhalten bei dem Betroffenen doch still vor sich hin und das ist nicht gut. Laß dich nicht verunsichern. Häufig können Männer mit Erkrankungen die die Psyche betreffen nicht gut umgehen

  10. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von Andi1966
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    Zitat Zitat von Sabse Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich danke euch vielmals für eure zahlreicheh Antworten, und danke @Andi1966 für den Buchtipp.
    werde es mir morgen gleich mal besorgen und werde mit meiner Ärztin mal besprechen wegen einer Therapie.

    Aber irgendwie bin ich total traurig... ich will sowas nicht, ich will einfach nur normal leben

    Schade auch, ich hab mit meinem Ehemann darüber gesprochen und wenn es um dieses Thema geht blockt
    er total ab, er meint ich spinne...

    Hi

    Ja das kenn ich auch woher aber früher hätte ich warscheinlich genauso reagiert wie er..........Menschen die nicht wissen das es sowas tatsächlich gibt können das auch nicht verstehen.Er soll das Buch lesen (hat meine Frau auch) dann weiß er was dahinter steckt.Lass Dir bitte aber keinen x beliebigen Therapeuten anddrehen sondern versuch einen zu bekommen der sich gerade in dem Berreich Angst gut auskennt..........
    Und wichtig ist auch das Du die Krankheit erst mal so akzeptierst.Das macht vieles einfacher.
    Ich hatte zur Anfangszeit Normoc als Nofallmedikament das aber wrilich nur für Notfälle da war weil es ein schnell wirksames Beruhigungsmittel ist.Da wird dich Dein Arzt aber schon dementprechend beraten.

    Wünsch dir alles Gute ...............

    LG Andi

  11. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von Sabse
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    Hallo,

    ich hab mir das Buch gestern gekauft

    neee bei meiner rheum. erkrankung ist er garnicht so, da steht er mir zur Seite egal was ist...
    er war sogar als ich im Krankenhaus war wegen der Hüft OP jeden Tag von morgens bis Abend bei mir dort,
    ohne meckern, und das ist für ein Mann denke ich schon verwunderlich!^^

    ja ich werde auf jeden Fall nochmals mit ihm reden, ob er das Buch liest weiss ich nicht er hält nicht viel von Büchern, und seine Studentenbücher reichen ihm wohl derweil.^^

    vlg Sabse
    Definitiv nicht einfach gestrickt,
    aber vielleicht so simpel,
    dass es kompliziert scheint.


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