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Thema: Ernährung bei Rheuma

  1. #1
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    Ernährung bei Rheuma

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    Hallo!
    Ich leide an Polymyalgia rheumatica. Ich habe mir heute das Buch Rheuma- und Gichtampel gekauft. Ist sehr interessant zu lesen. Ich möchte einmal ausprobieren ob eine gesündere Ernährung etwas bringt. Wobei ich mich sicher auch jetzt nicht so ungesund ernähre. Das Buch schreibt, daß man sicht sehr fettarm und zuckerarm ernähren soll. Man dürtfte zum Frühstück nicht einmal ein Marmeldebrot essen. Auch zum Beispiel nur sehr wenig Orangen und Bananen. Wer hat Erfahrung damit? Liebe Grüße Mandoline!

  2. #2
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    Das kommt immer auf den einzelnen Patienten an wie stark er es merkt oder nicht.
    Bei mir ist es so,dass ich eine verschlimmerung spüre wenn ich öfter fleisch esse (vorallem Schweinefleisch) oder ein bißchen mehr süße sachen.Dann spüre ich direkt eine verschlechterung.Wenn ich mich aber gesund ernähre,spüre ich direkt keine Verbesserung und es gibt auch tage an denen ich mich schlecht fühle wenn ich mich "gesund" ernähre.

    Es gibt aber auch Patienten,die direkt eine Verbesserung spüren wenn sie einige Sachen weglassen.
    Die wichtigsten Sachen die vorallem ältere Leute weglassen sollten sind:
    -Fleisch (vorallem Rotes fleisch wie rind,schwein)
    -Kaffee
    -Alkohol&Zigaretten
    -nicht allzuviel Getreide&Milchprodukte usw.
    -auch die ganzen Zitrusfrüchte weglassen

    Wie es bei dir hilft ist eine andere Sache.
    Bei mir helfen die Sachen eher nicht,weil ich noch jung bin und mein Schwerpunkt ein anderer ist als bei alten Leuten.
    Bei alten/älteren Leuten ist oft eine Übersäuerung im Vordergrund.

    Es ist übrigens nicht so schlimm sich umzustellen.Wenn man es einmal gemacht hat und es hilft,macht man es gerne.

    Man soll übrigens keine Marmelade mit Brot essen,da es durch die Mischung von Zucker und Kohlenhydraten im Körper gähren soll und somit den körper weiter sauer machen.

    Am besten du schaust eine Zeit lang ob dir die Ernährungsumstellung hilft (ca. 2 monate)
    Es reciht auch wenn du nicht alles dogmatisch umsetzt sondern von den "ungesunden" Sachen etwas weniger nimmst und dafür von den "gesunden" Sachen mehr und danach schaust,wie es dir geht.
    Wenn du dich besser fühlst,dann mach weiter

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von malchatun
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    hallo mandoline,

    ich hatte mir das buch, angeregt durch die guten rezensionen bei amazon.de bestellt, gemeinsam mit anderen büchern zur ernährung bei rheuma. dies war jedoch das einzige, das ich wieder zurückgschickt habe. mir ging es auf der einen seite in diesen ampellisten unnötigerweise viel zu sehr ins detail. wenn schon klar ist, dass man alkohol meiden soll, wieso müssen dann mehrere alkoholsorten noch einzeln bewertet werden?
    auf der anderen seite war mir der textteil zu oberflächlich und inkonsequent. wenn zucker "verboten" ist, darf er im textteil nicht doch wieder erlaubt werden, finde ich.

    probiers einfach, es scheint ja vielen menschen geholfen zu haben, wie bei amazon zu lesen ist.

    alles in allem habe ich bessere bücher zu ernährung und rheuma gelesen, wie z.b. an erster stelle von dr. bruker, aber auch von prof. kolath, prof. leitzmann oder frau dr. niestroj. ich bin auch zu dem schluss gekommen, dass es keine spezielle rheumaernährung oder gar -diät gibt. letzten endes laufen alle rheuma-ratgeber darauf hinaus, was auch ein gesunder mensch tun sollte: sich weitgehend vollwertig ernähren. ein kranker muss das dann eben sehr viel strenger und konsequenter tun: vollwertig unter vermeidung tierischer eiweiße bzw. fette, also vermeidung tierischer produkte. das gilt aber dann für alle zivilisationskrankheiten, bei denen ernährung eine wesentliche oder ausschlaggebende rolle spielt.

    getreide darf gegessen werden! aber eben vollgetreide, also produkte aus vollkorn. ein teil des getreides sollte jeden tag roh gegessen werden. was zu meiden ist, sind die isolierten kohlenhydrate, also lebensmittel aus auszugsmehlen und alles, wo zucker enthalten ist. marmelade ist also nicht so gut. honig ist besser. in unserem bioladen gibt es allerdings auch eine art marmelade ohne zucker, "frucht pur" heißt sie. schmeckt sogar meinen süßen söhnen gut!

    viel erfolg bei deiner ernährung - und schreib doch mal, wie es dir weiter ergangen ist damit!
    katrin
    Was wirklich wichtig ist für mein Leben, wird in mein Leben kommen.

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  5. #4
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    Hallo !
    Vielen Dank für Eure Antworten. Ich versuche mich fettarm und zuckerarm zu ernähren. Es fällt mir sehr schwer. Vor allem auf mein Marmeladebrot kann ich fast nicht verzichten. Auf Schokolade zu verzichten fällt mir schon leichter, da mir eine Tafel Marzipanschokolade einen schweren Schub ausgelöst hat. Ich versuche so wenig wie möglich diese Arachidonsäure zu mir zu nehmen. Ich esse fast keine Wurst mehr und versuche wenig und nur mageres Fleisch zu essen. Gott sei Dank esse ich sehr gerne Fisch. Auch nasche ich fast nicht mehr. Allerdings habe ich es noch nicht geschafft auf eine Mehlspeise zum Kaffee zu verzichten.
    Ich habe schon das Gefühl, daß ich zeitweise schon etwas weniger Schmerzen habe . Heute zum Beispiel geht es mir sehr schlecht, die Faschingskrapfen haben mirs angetan glaube ich. Ich habe sie selbst gebacken ( wegen meiner Zöliakie)und konnte mich dann nicht beherschen. )
    Ganz liebe Grüße von Mandoline!

  6. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von malchatun
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    Zitat Zitat von mandoline Beitrag anzeigen
    Es fällt mir sehr schwer. Vor allem auf mein Marmeladebrot kann ich fast nicht verzichten.
    und wenn du es mal mit dieser zuckerfreien marmelade probierst? "frucht pur" heißt sie, an einigen sorten ist meines wissens agavendicksaft dran, aber ich glaub, es gibt auch sorten mit nur der frucht (oje... die grammatik....)

    http://www.allos.de/produkte/fruchti...rucht-pur.html

    oder marmelade selbst machen mit ein wenig honig?

    wenn du rezepte haben möchtest, sag bescheid.

    ich wünsch dir gute besserung!!
    liebe grüße
    katrin
    Was wirklich wichtig ist für mein Leben, wird in mein Leben kommen.

  7. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Ruth
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    Lächeln hallo zusammen!

    seit 2002 habe ich die diagnose churg-strauss-syndrom (CSS).
    bisher bin ich eigentlich ganz gut gefahren mit meinen essgewohnheiten, auch nach absprache mit meinen ärzten: möglichst wenig fertigkost, lieber selber kochen (naja, ich hab auch die zeit dazu...), gemüse und obst auch meist nach jahreszeit, viel aus der region, fleisch esse ich, aber noch nie sehr viel, auch gerne geflügel, fisch möglichst jede woche einmal. trotzdem esse ich auch mal weintrauben im winter, gerne ananas (die sind ja nicht grade von hier:-)), gerne einen schönen rinderbraten, kuchen und süsses auch, ausser, ich habe zuviel auf der waage. ich habe für mich selber entschieden, auf keinen fall auf für mich leckeres essen zu verzichten, darin hat mich auch mein rheumatologe bestärkt. anders ist es natürlich, wenn ich merke, etwas bekommt mir nicht oder schadet mir.
    ich denke, jeder muss ausprobieren, was ihm bekommt und was nicht; eine allgemeingültige ernährungsregel gibt es wohl grade für vaskulitispatienten nicht.
    mit herzlichen grüssen,
    ruth

  8. #7
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    Blinzeln Rheuma und Ernährung

    Liebe Mandoline,

    um Ernährung umzustellen, muss man verstehen, was und wie sie im Körper wirken. Kurzer Ausflug in die Zusammenhänge (falls nicht bekannt):
    Eicosanoide sind hormonähnliche Substanzen, die für verschiedene Funktion wichtig sind und vom Körper selbst hergestellt werden.
    Bestimmte Eicosanoide sind dafür verantwortlich, wenn Gelenke sich akut entzünden. Sie werden aus Enzymen und Arachidonsäure gebildet.
    Je mehr Arachidonsäure im Körper zur Verfügung steht, desto mehr Eicosanoide können gebildet werden. Arachidonsäure fördert entzündliche Prozesse und erhöht das Schmerzempfinden. Arachidonsäure befindet sich nur in tierischen Lebensmitteln.

    Wenn neben diesen Lebensmitteln auch noch viele zuckerreiche und schnell abbaubare Kohlenhydrate (Kartoffeln, Fertiggerichte, Limonade, Bananen, Weißmehlprodukte, raff. Zucker) verzehrt werden, wird die Arachidonsäure verstärkt durch verschiedene körpereigene Prozesse immer wieder freigesetzt. Man kann sagen, man gibt dem Körper den Nachschub, so dass die entzündlichen Prozesse sich vermehren.
    Das Verhältnis von Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren ist wichtig. Eine Therapie mit Fischöl (EPA) fördert neben einer vegetarischen Ernährung, dass der Eicosanoidstoffwechsel positiv beeinflusst wird – das heißt, weniger Entzündungsneigung und dadurch Schmerzreduzierung.
    Die Fette bestimmter Fische (Hering, Lachs, Forelle und Steinbutt) sind reich an Omega-3-Fettsäuren, im Besonderen der Eicosapentaensäure. Diese hat einfach ausgedrückt ähnliche Strukturen wie die Arachidonsäure und hemmt die Umwandlung in entzündliche Reaktion. 2 x pro Woche dieser Fischsorten oder eine regelmäßige Gabe von Fischölkapseln kann helfen den entzündlichen Reaktionen vorzubeugen.
    Pflanzenöle wie: Raps-, Walnuss-, Soja-, Lein- und Weizenkeimöl enthalten alpha-Linolensäure, die im Körper auch zu Eicosapentaensäure umgewandelt werden können.
    Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) kann im Körper zu Gamma-Linolensäure umgewandelt werden. Sie verhindert, dass die Arachidonsäure ihre entzündungsauslösenden Substanzen freisetzen kann.
    Zusätzlich kann die Gamma-Linolensäure entzündungshemmende Stoffe bilden, so dass man von einer doppelt positiven Wirkung sprechen kann.
    Gamma-Linolensäure ist natürlich enthalten in: Nachtkerzenöl, Johannisbeeröl oder Borretschöl.



    So, ein Teil von den Zusammenhängen. Damit eine Umstellung schnell umgesetzt werden kann, ist Heilfasten eine gute Möglichkeit. Nicht alleine machen, unbedingt mit Arzt absprechen oder in Klinik gehen bzw. in Kur.
    Dr. Bruker hat ein tolles Buch geschrieben: "Rheuma - Ursache und Heilbehandlung".
    Wenn einem diese Art nicht zusagt, kann man es mit entgiften versuchen, um eine mögliche Übersäuerung aus dem Körper zu bekommen.
    Mit Spirulina Algen (sanft über Lymphe und Niere) alleine oder 1/2 1/2 mit Chlorella Algen (über Leber/Darm, wird manchmal schlecht vertragen, daher Halbe/Halbe) und Rechtsregulat. Ich schleiche es immer ein mit 1/2 Teelöffel morgens und abends und steigere es langsam (alle 3 Tage nächste Stufe) auf 1 Teelöffel und dann auf 1 Esslöffel morgens abends. Mindestens 3 Monate als Kur. Äußerlich bei Schmerzen verdünne ich es auf 1:1 mit destilliertem Wasser und besprühe die schmerzenden Hautpartien.

    Und natürlich Basenbäder. Ich nehme immer Kaiser Natron 4 Beutel, Wasser 38°, 20 Minuten im abnehmenden Mond. Maximal 2 x per Woche.Man kann bei dieser Methode bis zu einem 1/2 l Schlacken über die Haut ausscheiden, wichtig ist vorher und nachher viel klares Wasser zu trinken. Ich esse immer in der zeit viel Obst und Gemüse. Gemüse auch als Rohkost.
    Je nach Übersäuerung kann man sich danach wie Phönix aus der Asche fühlen oder müde und schlapp sein (schöne nebenwirkung, man bekommt eine ganz zarte Haut. Achtung Haare hochstecken, sonst sieht man wie Struwelpeter aus und nach dem Bad einmal mit klarem wasser abduschen.


    Verschiedene Ausleitverfahren sollte man mit einem Heilpraktiker oder Arzt absprechen.

    Zusätzlich benötigt der Rheumatiker verstärkt bestimmte Vitalstoffe (was jeder einzelne braucht, ist unterschiedlich):
    Vitamin A, C und E, B6, Niacin, Pantothensäure, Magnesium, Selen, Kupfer und Zink sowie Omega-3-Fettsäure (Fischölkapseln, wenn frischer Fisch nicht möglich oder nicht gemocht wird).

    Fazit für mich bleibt, esse nach Jahreszeiten (preiswert), esse alles aus der Region ( kurze Wege, Vitalstofferhalt, gut verträglich). Meide Fertiggerichte, Weißmehl und raff. Zucker und trinke immer ausreichend Wasser, damit der Körper alles ausscheiden kann.
    Ich erlebe immer wieder eine Schmerzreduzierung bei vielen Patienten.
    Ich bin Ernährungsberaterin und hoffe, da ich hier neu bin, dass ich nicht gegen irgendwelche Regeln verstossen habe.
    Alles Liebe
    Purzel






  9. #8
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    hallo liebe purzel,

    ich hab mal noch eine frage an dich:
    du schreibst, du bist ernährungsberaterin und erwähnst das buch von bruker. ich habe einige seiner bücher gelesen und finde sie immer wieder einleuchtend. ich bin auch schon einige chronische leiden losgeworden durch seine ernährungsempfehlungen. bruker jedoch empfiehlt für alle zivilisationskrankheiten, also auch rheuma, eine tiereiweißfreie ernährung. steht das nicht im widerspruch zu diesen fisch-empfehlungen?

    ich bin übrigens zur zeit am überlegen, ob ich nicht doch mal eine längere rohkostphase einlege. fasten klappt bei mir leider überhaupt nicht, ich habe es schon 2-mal probiert. ich höre aber immer wieder wunderbare geschichten über heilungen durch reine rohkost. kürzlich hat meine friseuse von einer bekannten berichtet, die an ms erkrankt war und schon im rollstuhl saß. sie hat sich durch eine 2-jährige rohkostphase geheilt. ich hab sie mal gesehen, als ich ihr schiksal noch nicht kannte, sie sieht gesund und fit aus, ist berufstätig, gibt kurse und hat ein buch geschrieben! solche geschichten habe ich inzwischen mehrere gehört.

    bruker empfiehlt das ja auch und hat in seiner 60-jährigen tätigkeit als arzt mit rohkost als heilkost sehr gute heilerfolge erzielt.

    z.zt. lese ich helmut wandmaker, der von der rohkost als heilmittel berichtet.

    Rohkost statt Feuerkost: Wahre Gesundheit durch natürliche Nahrung


    und
    Willst du gesund sein? Vergiß den Kochtopf!


    franz konz (der mit den steuertipps) hat seinen magenkrebs mit rohkost geheilt. er war vor 40 jahren schwer krank, jetzt ist er in seinem alter topfit. er hat ein buch darüber geschrieben:
    Der große Gesundheits-Konz: Wildkräuter - UrMedizin gegen Krebs, Asthma, Rheuma, Fettsucht, Allergie, Multiple Sklerose, Herz- und anderen chronische Leiden...


    ich habe mir noch andere bücher über rohkost besorgt. alle sagen dasselbe: sie geben der reinen rohkost eine große chance. ich selbst habe in den letzten tagen immer mal wieder den rohkostanteil stark erhöht und merke, dass es mir kräftemäßig dann oft besser geht. natürlich ist das eine scheinbar ziemlich radikale lösung, aber eigentlich absolut einleuchtend. und wenn man dadurch wirklich gesund wird? ich meine gesund in dem sinne, dass man beschwerdefrei und ohne medikamente mit all ihren nebenwirkungen leben kann?

    was sagst du dazu? hast du erfahrungen damit?

    lieber gruß
    katrin
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  10. #9
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    Blinzeln Rohkost

    Liebe Malchatun,

    Rohkost als Ernährungsform hat in meinen Augen wie jede andere Ernährungsform ihre Richtigkeit, wenn sie zu dem jenen passt, der sich so ernährt. Man kann jede Ernährungsform auch mit seiner eigenen Lebenseinstellung in Bezug setzen.Diejenigen, die nur ihre Form für richtig und lebenswert halten - davon distanziere ich mich.
    Heilfasten würde ich Rheumatikern und chron. Kranken ohne Kur-, Reha- oder ärztliche Aufsicht nicht empfehlen, es sei denn sie machen es jedes Jahr und haben Erfahrungen damit gemacht. Es ist die schnellste Methode, die ich kenne, um einen Umbruch im Stoffwechsel zu erreichen und dann eine Umstellung der Ernährung einzuführen. Für mich persönlich ist Fasten nicht die richtige Form.
    Da du bereits gute Erfahrungen gemacht hast mit den verschiedenen Ernährungsformen und dir Dr. Bruker zusagt, probier es aus. Bekommt es dir gut, fühlst du dich wohl - prima - vielleicht machst du es für 1-2 Jahre oder solange bis deine Beschwerden verschwunden sind. Da du dich bereits umfangreich erkundigt hast und viele Bücher zum Thema gelesen hast, denke ich, dass diese Ernährungsform dir viel Lebensqualität bringen wird. Denke dran, dich abwechslungsreich zu ernähren, damit du alle Vitalstoffe aufnimmst. ich würd mich freuen, wenn du mir berichtest, wie du es umsetzt.
    Ich persönlich esse überwiegend vegetarisch, kann aber auf Fisch nicht verzichten. Bin halt eine Nordseekrabbe und beziehe mich da auf die Blutgruppendiät und merke, wenn ich Fehler mache. Meinen Rohkostanteil darf ich nie vernachlässigen, sonst fühle ich mich nicht fühl.
    Erstaunlich ist immer wieder, je sauberer der Körper, desto direkter die Reaktion - grins - klar, sonst sind wir ja so versüfft, dass wir erst nach Jahrzehnten merken, dass das Gleichgewicht nicht mehr stimmt und wir leider keinen direkt Bezug zu unserer Ernährung wahrnehmen können. Deshalb tun wir uns wahrscheinlich auch so schwer, es anzunehmen und zu ändern. Viele Vitalstoffe und eine sanfte Entgiftung kannst du immer mit der Spirulina Alge erreichen, die ich gerne in einen Plan mit einbaue.
    Wie erkennst du, ob du eine gute Qualität bekommst? Entweder über eine gute Einkaufsquelle oder 3-4 Tabletten in einem halben Glas Wasser auflösen, nach 2-3 Stunden muss das Wasser tiefblau sein, dann ist die Qualität gut und die Alge kann Schlacken und Gifte aufnehmen und ist nicht schon gesättigt. Unterstützung kannst du dir zusätzlich holen durch Rechtsregulat, schau einfach unter www.kaskadenfermentation.de und informiere dich oder hole dir bei einem Heilpraktiker Unterstützung mit alternativen Methoden. Viel Erfolg

    Purzel
    Geändert von Purzel (30.03.2009 um 14:07 Uhr)

  11. #10
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    Hallo malchatun,

    es ist bestimmt eine gute Idee, den Rohkostanteil an der Ernährung zu erhöhen. Ich habe damit auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Hast Du denn vor, Dich vegan zu ernähren oder ganz nach der "Methode Wandmaker"? Ich würde zu letzterer vorsichtshalber nochmal etwas googeln, denn es gibt auch recht kritische Bewertungen dieser Ernährungsweise, außerdem sind einer Reihe der von Wandmaker vertretenen Ansichten (z.B. zum Thema Cholesterin) inzwischen auch überholt. Dass er recht extreme polititsche Ansichten verteten hat, hat zwar nichts mit der Rohkost zu tun, mag einem aber vielleicht auch zu denken geben.
    Falls Du eine rein vegane Ernährung planst, würde ich Dir empfehlen, Dich auch mal auf Veganer-Seiten zu informieren, vor allem zum Thema B12-Supplementierung. Da gibt es gute Tips.
    Schöne Anregungen für abwechslungsreiche Rohkost findet man z.B. hier, denn immer nur Salat ist auf Dauer auch langweilig.

    Viel Glück mit der Rohkost und vor allem viel Erfolg,

    Antiya.

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