Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Frage Kur - Eigenanteil für Beamte

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    Hallo! Ich möchte von denen, die es vielleicht mal selbst erfahren haben (also ihre Abrechnungen schon kennen) gerne wissen, wie hoch genau die eigenen Zuzahlungen waren, wenn man als Beamter zur Kur (Sanatorium-Heilbehandlung 21 Tage) fährt. Ich bekomme von der Beihilfe 50 % und von der Debeka 33 EUR pro Tag (?), also mit wieviel Geld muss ich am Ende rechnen? Da ich vermute, dass es recht viel sein kann, will ich mir das vorher genau durchdenken. Bin noch am Suchen, wo ich vielleicht hinfahren könnte - darf sicher nicht zu teuer sein. Vielen Dank, liebe Grüße - Heike

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von ClaudiaC
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    Hallo Heike,

    das letzte Mal war ich 2001 zur Kur. Weiß allerdings leider nicht mehr, wie hoch der Eigenbehalt war.

    Zudem habe ich noch eine Zusatzversicherung, die ihren Teil beiträgt.

    Den Eigenbehalt kannst Du dann aber von der Steuer absetzen. So habe ich das dann immer gemacht und auch dort noch mal einen Teil zurückbekommen.

    Gruß Claudia

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von Chaquinto
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    Eigenanteil

    Hallo Heike,
    bei uns in der Klinik beträgt der pauschale Pflegesatz für die meisten Abteilungen außer Chirurgie 167,00 EUR pro Tag. Damit ist alles abgegolten.Ärztl. Leistungen,Untersuchungen wie Röntgen Darmspiegelungen etc. Physikalische Therapie, und Verpflegung und Unterkunft im Einbettzimmer.Wir rechnen z. B. mit der Privatkasse direkt ab,wenn wir eine Kostenübernahme bekommen. Den Rest rechnen wir mit den Pat. ab.
    Leider haben wir keine Rheumabteilung. Liebe Grüsse Chaquinto.
    PS. Guck mal bei Google und lass Dir von den Kliniken Infomaterial senden mit Preisangabe.

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  5. #4
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    Danke für eure Infos! Würde mich über noch mehr Tipps freuen! Gruß Heike

  6. #5
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    Hallo,
    mein Mann war als Beamter in Franzensbad zur Kur.
    Das ging von den Kosten her.

    Grüße
    majosu

  7. #6
    Registrierter Benutzer Avatar von Garfield
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    Hallo Heike,
    bevor jemand Dir genau sagen kann, auf welchem Eigenanteil Du sitzen bleibst, braucht man Eckdaten.
    Einige hast Du ja genannt.
    Hier wäre zunächst die Frage zu stellen, ob die Beihilfe Dir schon die Genehmigung erteilt hat.
    Bei einer Sanatoriums- bzw. Heilkur bedarf es ja der Genehmigung seitens des Dienstherren (Beilhilfestelle). Wahrscheinlich musst Du den ganzen Prozess durchlaufen: Antrag, Amtsarzt und Genehmigungsverfügung.
    Darin steht auch genau beziffert (jedenfalls sollte es so sein) welche Kosten seitens der Beihilfe übernommen werden.
    Ich betone: Dies müssen nicht die vollen 50 % sein !!!
    Deine PKV zahlt ja, wie Du schreibst, 33 Euro/Tag.
    Somit weißt Du also wie hoch die übernommenen Kosten sein werden.
    Der Amtsarzt schlägt i.d.R. einen Kurort und eine "Anstalt" vor.
    Hier kannst Du Dich dann über die Kosten, die auf Dich zukommen, informieren.

    So war das Prozedere jedenfalls bei mir.

    Ach ja, Steuerrückerstattung: Differenzbetrag (der nicht von Beihilfe/PKV getragen wurde) ist natürlich absetzbar. Aber Du bekommst selbstredend davon nur den anteilmäßigen Steuersatz zurück. Nicht den gesamten "Eigenanteil".

    Ich hoffe, ich konnte Dir damit weiterhelfen.

    Viel Glück und vor allem viel Erfolg in der anstehenden Kur

    wünscht Dir der
    Garfield

    Fremde sind Freunde die man nur noch nicht kennt.
    - frei nach einem irischen Sprichwort -

    Meine Krankenvita
    (wer´s lesen mag)

  8. #7
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    Etwas mehr als die Hälfte

    Hallo Heike,
    ich war zur stationären Rehabilitation (also Sanatoriumsaufenthalt, wie die Beihilfe das nennt) dieses Jahr im Mai. Habe von der Beihilfe die 50% wiederbekommen (jeweils fürs Zimmer, und dann noch Arzt-Laborabrechnungen und dann kommen ja noch die Anwendungen dazu),obwohl Du nicht vergessen darfst, das die Beihilfe ja pro Tag für die Unterkunft schonmal 10€ abzieht (bis 28 Tage im Jahr,wie im Krankenhaus). Die Zimmerrechnung (also Unterkunft und Verpflegung waren bei mir für 28 Tage schonmal 2700€), die Zimmerpreise kannst Du aber bei fast jeder Klinik im Internet nachlesen. Die Behandlungen/Arzt müssten ja überall nach Satz abgerechnet werden. Die Debeka übernimmt bei normal Tarif tatsächlich nur 33,00€ pro Tag bis max.28 Tage.Für Anfahrt(bestimmter Satz) und Kurtaxe übernimmt die Beihilfe auch 50%, die Debeka nichts. Es kommt also ordentlich was zusammen.
    Unterkunft/Verpflegung: 50%(abzüglich 10€ pro Tag Beihilfe) Debeka 33,00€ (bzw. wenn Du bei Beihilfe mit vollen 50% rechnest, sind es ja dann nur 23,00€)
    alles andere (Arzt/Labor/Therapie): Beihilfe 50%, Debeka nichts!
    Falls Du vorher in die Klinik gehst, beantrage es dort als AHB, dann zahlst Du nichts dazu, da wie "Krankenhaus"zählt.
    LG Pat

  9. #8
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    und bitte nicht vergessen:
    die beihilfe hat für die anwendungen sog. beihilfebemessungshöchstsätze. von diesen sätzen gibt es nur die 50 %. also vorher erkundigen, welche beträge für die anwendungen verlangt werden.
    beispiel: kg: klinik verlangt 30 €, beihilfehöchstsatz ist 20 €. folglich 10 € zahlt die beihilfe. die restl. 20 € musst du tragen.
    auch werden bei der beihilfe nicht immer die 3,5 steigerung bei den doc honoraren akzeptiert.
    suche dir eine klinik aus, die vernünftige d.h. zahlbare preise hat.
    (ich habe immer wieder die erfahrung machen müssen, dass manche doc rechnungen sehr gut kalkuliert sind, sobald ärztl. verrechnungsstellen die rechnungen ausstellen).
    gruss
    bise

  10. #9
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    Danke für die ausführliche Beschreibung. Ich muss also tatsächlich mit weit über 1000 EUR Eigenanteil rechnen. Ich habe demnächst Termin beim Amtsarzt, deshalb muss ich das wissen. In die Klinik geh ich vorher nicht, ich glaube, daher geht AHB bei mir (leider) nicht. Ist denn eine Kur in Franzensbad - also Ausland - unproblematisch, also von der Genehmigung her?

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