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  1. #1
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    Wassereinlagerungen ???

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    Hallo ihr,

    habt ihr im Moment auch Probleme mit der Hitze?

    Ich leide seit 3 Jahren unter einer Polymyositis mit Gelenkbeteiligung, die eigentlich mit etlichen Medikamenten (Cellcept, Enbrel, Immunosporin und Kortison) relativ gut im Griff zu halten ist. Seit es jetzt aber so warm ist, tun mir (vor allem morgens) alle großen Gelenke weh, mein ganzer Körper ist steif, ich habe auch den Verdacht, dass mein Körper vermehrt Wasser einlagert. Ich habe in der letzten Woche allein auf mysteriöse Weise 2kg zugenommen und meine Haut spannt...

    Kennt ihr dieses Phänomen? Wenn ja, was macht ihr dagegen?

    Viele Grüße,
    Gunni

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von devlin
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    Ich hab Cortison ganz ausgeschlichen und versuche mich soviel wie möglich zu bewegen. Natürlich piekst es so gelegentlich mal, aber ist auszuhalten.

    Man glaubt ja nicht, wie gut Bewegung helfen kann... wenn man kann.

  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von ClaudiaC
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    Hallo gunni,

    das mit den Wassereinlagerungen kenne ich leider auch. Mache gerade Diät und habe anfangs trotz Hungern zugenommen.

    Daraufhin habe ich das von der Ärztin verordnete Medikament zum entwässern (wir hatten ein halbes Jahr pausiert) wieder genommen. Am zweiten Tag wußte ich wovon ich meine monatelangen üblen Muskelschmerzen herbekommen hatte. Also Medikament wieder abgesetzt.

    Da meine HÄ gerade im Urlaub ist behelfe ich mir mit Tabletten (Brennessel) aus dem Supermarkt. Die helfen allerdings nicht so wirklich.

    Wenn Dir das sehr zu schaffen macht, wirst Du wohl um den Arztbesuch nicht drumrumkommen.

    Meine Frauenärztin wollte mir nichts verschreiben, sie meinte diese Entwässerungstabletten könnten ziemlich Nebenwirkungen haben und mit Rheuma und meiner Herzgeschichte sollte ich damit zur HÄ.

    Also ist mit den wirksamen Medikamenten offensichtlich auch nicht zu spassen.

    Viel Erfolg.

    Gruß Claudia

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  5. #4
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    Hallo ihr,

    erstmal danke für eure Antworten.

    Mit pflanzlichen Entwässerungskapseln probier' ich's auch grad, die sind aber nicht wirklich effektiv. Und an die richtig "harten" Sachen möcht' ich jetzt auch nicht ran....

    Naja, ich werd' mal abwarten, vielleicht lässt die Hitze demnächst nach und es wird wieder besser. Ansonsten muss ich vielleicht doch mal wieder meinen HA aufsuchen....

    Viele Grüße,
    gunni

  6. #5
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    hallo gunni,

    ...dass cortison wasser im körper speichert- ist bekannt. durch die grosse hitze trinken wir vermehrt- somit bleibt auch mehr flüssigkeit im gewebe gespeichert. zusätzlich bindet speisesalz das wasser im körper. etwas linderung schafft es, wenn wir das würzen der speisen mit salz unterlassen (in den nahrungsmittel ist sowieso genug speisesalz enthalten, sodass es zu keinem magel kommen kann)

    was leicht entwässernt wirkt sind kaffee, brennessel- spargelkapseln.

    medikamente für die entwässerung würde ich nicht nehmen, es könnte da zum starken elektrolytmangel kommen (- nur wenn es mediz. indiziert ist- bei herzkrankheiten usw.)

  7. #6
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    Hallo zusammen,

    auch ich leide seit einigen Jahren verstärkt und Wassereinlagerungen. Das ist fast unabhängig vom Wetter und eine Begleiterscheinung der Fibromyalgie.

    Bei den derzeitigen Temperaturen ist es an manchen Tagen und vor allem dann am Abend schon sehr extrem.

    Entwässerungstabletten bekomme auch ich nicht verschrieben, da ich dort aufgrund von Übergewicht, dem Rauchen, Einnahme der Pille und mit 40 Jahren als Risikopatient eingestuft werde - zu gefährlich...

    Ich versuche seit einigen Wochen neben literweise Tee auch entsprechende Nahrungsmittel in meinen Speiseplan einzubauen.

    Erdbeeren, Gurke, Tomaten, Melonen und Reis scheinen geeeignet. Zumindest habe ich seitdem keine Elefantenfüsse mehr. Mit Salz wird natürlich gespart. Ganz weg ist es leider nie.

    Vielleicht solltet ihr das mit den Lebensmitteln mal ausprobieren, ich war auch zunächst skeptisch denn ausser den Erdbeeren mag ich die anderen aufgezählten Dinge eigentlich gar nicht. Aber ich will auch keine schmerzenden Beine mehr haben, die vor lauter Wasser fast zerspringen.

    Ich wünsche Euch allen eine baldige Abkühlung

    Gruß

    Christine
    .... wenne Mittwoch überlebst, is Donnerstag
    (Missfits)

  8. #7
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    kann das bei mir auch an Wassereinlagerung sein?

    Hallo,

    ich habe cp, und seit monaten habe ich probleme im wadenbereich, ich arbeite im sitzen d.h. bürojob. und wenn ich heim gehe beim gehen merke ich eine verspannung im wadenbereich, somit geht es den knien auch nicht so toll. und wenn ich daheim bin und sie hochstelle, geht es wieder gut. meint ihr das kommt von der wassereinlagerung??? wenn ja dann würde ich in der richtung auch was tun, weil das macht mich so richtig fertig. es spannt, und zieht...ich vermeide auch deshalb das laufen...und es geht mir dadurch nicht viel besser sondern schon ziemlich schlecht.

    was meint ihr dazu??

    Gruß
    Motivation

  9. #8
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    ...dass cortison wasser im körper speichert- ist bekannt. durch die grosse hitze trinken wir vermehrt- somit bleibt auch mehr flüssigkeit im gewebe gespeichert. zusätzlich bindet speisesalz das wasser im körper. etwas linderung schafft es, wenn wir das würzen der speisen mit salz unterlassen (in den nahrungsmittel ist sowieso genug speisesalz enthalten, sodass es zu keinem magel kommen kann)


    Was mich dazu mal interessieren würde: Man soll aber schon trotzdem viel trinken, oder? oder lieber n bisschen kürzer treten, also auch in sachen Wasser, Tees, usw?
    Und wenn man das Kortison nicht mehr nimmt - gehen die Wassereinlagerungen dann normalerweise von selbst weg oder mussten viele von euch da mit Entwässerungstabletten nachhelfen?

    @ Motivation: Ich kenn das Kreuz mit den Beinen - hab auch nen Bürojob und wenn ich abends heim komm, sind meine Sprunggelenke und Waden auch immer total angeschwollen. Hast schon mal probiert, ne kühlende Creme oder Gel zu benützen? Falls deine Wassereinlagerungen nicht so stark sind, vielleicht hilft es ja dann?

  10. #9
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    hallo luccia,

    Was mich dazu mal interessieren würde: Man soll aber schon trotzdem viel trinken, oder? oder lieber n bisschen kürzer treten, also auch in sachen Wasser, Tees, usw?
    Und wenn man das Kortison nicht mehr nimmt - gehen die Wassereinlagerungen dann normalerweise von selbst weg oder mussten viele von euch da mit Entwässerungstabletten nachhelfen?
    ja, aber mehr wie 3l tägl. würde ich dir nicht raten, da mit dem urin wiederum elektrolyte ausgeschieden werden....

    ich habe in den ersten 8 tagen, nach absetzten von cortison (nach 4 jahren durchgehender einnahme) 10 kg abgenommen (habe in den 4 jahren 36 kg zugenommen)- ohne irgendetwas an meinem lebensstil zu ändern....(die restlichen kilos verschwanden innerhalb eines halben jahres)

    nimmst du hormone? z.b. antibabypille, oder hormone für den wechsel? auch diese begünstigen die wassereinlagerung im körper....

  11. #10
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    Hm, also mehr als drei Liter schaff ich eigentlich eh nich...bin schon immer am kämpfen, damit ich meine 1 1/2 zusammenkrieg....

    ja, ich nehm die antibabypille, seit ungefähr 3 1/2 Jahren...

    darf ich fragen wie viel cortison du immer genommen hast? (bin grade bei 12,5 mg am tag)
    hab in den ersten tagen wo ich angefangen hab gleich mal drei kilo abgenommen aber inzwischen wachsen die auch wieder drauf obwohl ich von der ernährung eigentlich nicht soo viel anders gemacht hab....

    liebe grüße

  12. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von devlin
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    Gerade durch vermehrtes Trinken von Flüssigkeit wird auch vermehrt Wasser ausgeschieden.

    Wasser im Gewebe hat nichts mit dem zu tun, was wir trinken. Ich komme bei dem Wetter locker auf über 4 Liter.

  13. #12
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    hallo devlin,

    Wasser im Gewebe hat nichts mit dem zu tun, was wir trinken.
    kannst du mir das bitte näher erklären?

    soviel ich weis, stimmt das nicht ganz. der menschl. körper besteht immerhin bis zu 70% aus wasser....

    wieso gibt es dann die begriffe dehydration und hyperhydration? solange der mensch gesund ist, kann er nicht zu viel trinken. menschen die an herzer- oder nierenerkrankungen oder an diabetes insidipus leiden dürfen nur noch bestimmte trinkmengen zu sich nehmen.
    hormone (auch cortison ist ein solches) können den wasserhaushalt des körpers beeinflussen....

    Gerade durch vermehrtes Trinken von Flüssigkeit wird auch vermehrt Wasser ausgeschieden.
    das ist wohl logisch, trifft aber nicht auf die gebundene flüssigkeit (bei krankheiten) im körper zu...

  14. #13
    ErikaSt
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    Hallo zusammen,

    die geschilderten Beschwerden kenne ich auch. Allerdings waren es unterschiedliche Erkrankungen, die ich als Laiin nicht erkennen konnte.

    Das erste mal, vor ca 15 Jahren, waren es wirklich Wassereinlagerungen. Der Venenarzt verordnete mir Kompressionsstrumpfhosen und Entwässerungstabletten auf Roßkastanienbasis, alles andere an Medis wäre zu riskant (Lilly hat da schon die Gründe genannt). Ich hatte die Kompressionstrumpfhosen getragen, es wurde auch besser, aber völlige Beschwerdefreiheit bekam ich erst, nachdem ich einige Jahre konsequent Stumpfhosen der Stärke 3 trug. Die sind extrem fest, aber die einzige Möglichkeit, großen Wassereinlagerungen zu Leibe zu rücken. Seit 4 Jahren habe ich Ruhe mit Wasser in den Beinen.

    Zusätzlich half mir folgendes:
    - Gymanstik für die Beine und Füße und die Treppen statt des Aufzugs benutzen, um die Wadenmuskelpumpe zu stärken.
    - Zusätzlich ein Venenkissen unter die Beine gelegt (die gibt's manchmal günstig bei Aldi, Tchibo & Co, ein einfaches Kopfkissen tut es für den Anfang auch).
    - Wechselduschen und Kneippbäder wirkten immer super. Hierbei ist es wichtig, mit dem kalten Wasser an der vom Herzen am weitesten entfernten Körperstelle zu beginnen und sich dann symetrisch abduschen, also re Bein, li Bein etc.
    - Wenn es möglich ist: eine Schüssel mit kaltem Wasser unter den Schreibtisch stellen und die Füße und Beine werden jubeln.
    - Igelbälle zur Fußmassage regen auch die Durchblutung und den Lymphfluss an, nebenbei werden so auch die Fußmuskeln gestärkt, was ja für uns Rheumis auch wichtig ist.
    - Kalte Wadenumschläge und die Beine hochlegen: Entspannung pur.

    Auf jeden Fall meiden, wenn es Wassereinlagerungen sind:
    - heiße Wannenbäder
    - Sauna
    - Moorpackungen und Fango


    Das zweite mal, letzten November, dachte ich es wären wieder Wassereinlagerungen, wobei es mir merkwürdig vorkam, daß dies im Winter geschehen sollte. Der Venenarzt stellte bei der Untersuchung fest, daß es kein Wasser ist, obwohl die gleichen Symptome vorhanden waren, sondern äußerte erstmals den Verdacht auf Fibromyalgie, was dann vom Rheumatologen bestätigt wurde.

    Zur Trinkmenge:
    ich trinke schon so extrem viel (3-4l tgl), aufgrund zusätzlichem Sicca habe ich ständig Durst, jetzt bei der Hitze hat sich das noch verschärft, ich komme locker auf 6l, manchmal noch mehr. Mein HA meint, so lange meine Laborwerte ok sind (Zucker, Herz, Niere, Lunge - alles ok) und es mir auch sonst gut geht, solle ich trinken soviel ich brauche, eben auch wegen Sicca (Bise hat einiges dazu geschrieben, warum Wasser wichtig ist).


    Also, wie bereits geschrieben:
    Ob es sich bei den geschilderten Symptomen um Wassereinlagerungen handelt und welche Ursache sie haben, kann nur ein Arzt erkennen, der dann auch die entsprechende Therapie vorschlägt. Nicht alles, was harmlos aussieht, ist auch harmlos.


    Liebe Grüße und möglichst wenig Beschwerden

    Erika

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