Osteoporose

Von griech. osteon = Knochen und porose = „schwinden“; „porös“. D.h. Knochenentkalkung, "Knochenschwund"

Die Osteoporose tritt häufig bei Frauen im höheren Alter auf. Dabei bleibt die ursprüngliche Knochenform erhalten, aber der Knochen wird entmineralisiert, d.h. er ist weniger dicht. Daraus folgen eine geringere Belastbarkeit und auch eine erhöhte Bruchneigung. Schon bei an sich harmlosen Stößen oder auch Stürzen brechen sich die Patienten mit Osteoporose die Knochen. Aufgrund der Osteoporose in den Wirbelkörpern werden diese Patienten auch immer kleiner, da die Wirbel unter der Last des Körpers sich zusammenstauchen. Um die Osteoporose messen zu können gibt es den sogenannten T-Score. Er dient hierbei der Diagnostik der Osteoporose.

Die Osteoporose kann eine unerwünschte Foge von Cortison-Einnahmen sein. Siehe dazu unter Cortison-Nebenwirkungen.

Autor: Priv. Doz. Dr. med H. E. Langer
Stand: 21.11.2006

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