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Osteochondrosis dissecansEine Osteochondrose ist eine Gelenkerkrankung mit Beteiligung von Knochen (griech: osteo- = Knochen) und Gelenkknorpel (chondr- = griech. Knorpel). Bei der Osteochondrosis dissecans (von lat. dissecare = sich loslösen von) kommt es zu einer Herauslösung eines Knorpelstücks samt darunterliegendem Knochen, so daß in der Gelenkfläche ein mehr oder weniger großer Defekt entsteht (in Abhängigkeit von der Größe des herausgelösten Fragments). Daraus ergeben sich 3 Hauptprobleme:
Die Therapie der Wahl ist die operative Entfernung des freien Gelenkkörpers. Bei großen Gelenken, insbesondere dem Kniegelenk, kann dies in der Regel ohne allzu großen Aufwand durch eine Gelenkspiegelung erfolgen (Arthroskopie). Zunehmend wird die Arthroskopie auch bei anderen Gelenken eingesetzt. So werden heute von zahlreichen Arthroskopeuren solche Eingriffe routinemäßig auch schon am Sprunggelenk durchgeführt. Unterschiedlich wird mit dem Defekt in der Gelenkoberfläche vorgegangen. Im optimalen Fall ist er nur klein. Dann kann eine Knochen-Knorpeltransplantation versucht werden, alternativ eine Deckung des Defekts durch Knorpelzellen, die zuvor mit einer speziellen Methode angezüchtet wurden. Beide Methoden stehen allerdings nicht routinemäßig zur Verfügung, sondern werden an wenigen spezialisierten Zentren und / oder Forschungseinrichtungen, z.B. einigen Unikliniken, durchgeführt. Autor: Priv. Doz. Dr. med H. E. Langer |
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